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Outdoor Yoga: 5 Tipps für das üben im Freien


Der Sommer ist da: Es juckt mich schon, nach draußen zu gehen - denn die Natur gibt uns Kraft und lehrt uns Verbundenheit. Ich habe 5 Tipps für dein Outdoor-Yoga.


Handstände am Sandstrand, Bäume vor Palmen, Sonnengrüße in der Morgendämmerung - wenn man die Yoga-Schnappschüsse in den sozialen Medien studiert, scheint es, als würde Yoga typischerweise im Freien stattfinden. Doch wir alle wissen, dass das zwar schöne Motive sind, aber selten der Realität entsprechen: Die Übungen finden in der Regel drinnen statt - im Studio, im Wohnzimmer. In meinem Unterricht mache ich Yogakurse im Freien und auch in den Bergen.

 

1. In der richtigen Umgebung:

Ruhig, flach, windgeschützt und mit einer tollen Aussicht - der richtige Yogaplatz ist in der Natur nicht so einfach zu finden. Meistens ist es besser, den anderen Weg zu gehen: Lassen Sie sich in einer Gegend anregen, die Sie interessiert und die sich für Sie "richtig" anfühlt. Dort findest du vielleicht eine Übung, die sowohl zu den Situationen als auch zu deiner Stimmung passt - auch wenn es nur eine richtig geerdete Tadasana (Berghaltung) ist.


2. Beziehen Sie die Gesamtheit mit ein:

Das Üben im Freien ist oft nicht so ungestört wie zu Hause: Insekten, die über die Beine krabbeln, ein überraschender Windstoß, ein Schmetterling, ein Stein, der die Matte durchstößt - vieles erregt draußen unsere Aufmerksamkeit, und nicht alles davon ist schön. Die Aufgabe besteht darin, das Gute nicht als willkommene Ablenkung und das Hässliche nicht als Störfaktor zu betrachten: Alles, was jetzt da ist, ist ein lebendiger Teil deiner sehr lebendigen Erfahrung. Diese offene, nicht wertende Präsenz nennen wir Achtsamkeit.


3. Die Kraft halten:

Es ist vielleicht das größte Projekt, sich draußen weiter zu konzentrieren und zu sammeln, während man drinnen übt. Während sich drinnen die Kraft beim Üben immer mehr zu verdichten scheint, hat man draußen eher das Gefühl, dass sie sich verflüchtigt. Das Einzige, was hier hilft, ist die völlige Offenheit für die Erfahrung, wie sie ist: Das Training im Freien kann zunächst sehr außergewöhnlich sein - und diese Andersartigkeit will gefunden und geschätzt werden.


4. Mit allen Sinnen:

Statt die Sinne zurückzuziehen (Pratyahara), versuchen wir beim Üben im Freien zunächst das genaue Gegenteil: Wir nutzen alle unsere Sinne, um uns mit unserer Umgebung zu verbinden. Wir spüren die Erde unter unseren Füßen und den Lufthauch auf unserer Haut und unseren Poren. Wir riechen den Waldboden, schmecken die Meeresbrise. Wir hören die nahen und fernen Geräusche und sehen die Sonnenstrahlen zwischen den Ästen hindurch blinzeln. All das darf uns berühren und zum Schwingen bringen - genauso wie umgekehrt unsere Praxis mit dieser Umgebung in Resonanz geht.


5. Das Innere und das Äußere dürfen miteinander verschmelzen:

Das eigentliche Konzept dieser Praxis, wie auch des Yoga an sich, ist eine tiefere Verbindung: Wir gehen gleichzeitig nach außen und nach innen. Und andersherum: Wir erleben unser Inneres und verbinden uns gleichzeitig mit dem Außen. Dabei verstehen wir: Das Wesen um uns herum ist gleichzeitig in uns, wir sind mit jeder Faser ein Teil davon.

 


Outdoor Yoga - 3 Tipps für das Üben im Freien

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Hallo, danke fürs vorbeischauen

Ich bin Franzi aus den Alpen, hier erfährst du mehr über meine Geschichte, wie ich Yogalehrerin wurde. Erfahre Tipps und Tricks über Yoga und einen gesunden Lebensstil.